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Wildtierrettung Dersau & Umgebung e.V.

Wildtierrettung Dersau & Umgebung e.V.

Jungwildrettung mit Wärmebilddrohnentechnik

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Ablauf

Planung

Erster Ansprechpartner vor dem Mähen der Flächen sollte der Jagdausübungsberechtige, sprich der „Jagdpächter“ oder Eigenjagdbesitzer sein. Er ist durch die im Jagdrecht verankerte Pflicht zur Hege zur Mitwirkung bei der Jungwildrettung verpflichtet. Eine zeitgerechte Ankündigung der Mäharbeiten sollte hier die Grundlage des gemeinsamen Miteinanders sein.

Gemeinsam mit ihm können die zu ergreifenden Maßnahmen geplant werden. Ein vorheriges Absuchen der Flächen ist dabei unerlässlich. Darüber hinaus können weitere Maßnahmen ergriffen werden. Bei Fragen stehen wir diesbezüglich gerne beratend zur Verfügung.
Die Terminierung und Übermittlung der abzusuchenden Flächen kann entweder persönlich, telefonisch oder über den nachfolgenden Link erfolgen: Flächenanmeldung

Je nach Wetter, Flugbedingungen, Suchverfahren und Wildaufkommen können somit bis zu 70- 80 ha pro Tag mit einer Drohne abgesucht werden.

Zum Mähtermin

Unser Team stellt zum Mähtermin i.d.R. den Fernpiloten, einen Co-Piloten/ Spotter und einen Fänger. Das Fangen des Kitzes hat sich für uns als teilweise sehr herausfordernd herausgestellt. Daher bevorzugen wir hierbei die Zusammenarbeit eines eingespielten Teams.
Während der Jungwildrettung ist es erforderlich, dass mindestens ein Jäger des Revieres sowie ein weiterer Helfer vor Ort sind.
Unsere Drohnen machen mit ihren Wärmebildkameras Temperaturunterschiede sichtbar. Deswegen sind niedrige Außentemperaturen wichtig, damit sich die Wärmesignatur der Tiere gut von der Umgebung absetzt. Das Treffen zur Jungwildrettung an der ersten Fläche erfolgt daher in der Regel mit Eintritt der Morgendämmerung.

Nach Einweisung aller Beteiligten durch den Piloten startet die Drohne. Wird eine Wärmequelle gefunden, bleibt die Drohne darüber stehen. Der Pilot weist per Funkgerät das nahestehende Retter-Team ein, das die Wärmequelle untersucht. Gefundenes Jungwild wird in Transportbehältern fixiert und an den Rand der zu mähenden Fläche gebracht.

Kitz gesichert! Was nun?

Das Jungwild sollte nur so kurz wie möglich fixiert sein.
Eine Überwachung des Gesundheitszustandes sollte durch den Jäger regelmäßig erfolgen.
Flächen auf denen Jungwild gefunden wurde, sollten in der Reihenfolge priorisiert werden.

Nach dem Mähen wird das Kitz wieder durch den Jäger frei gelassen und die Wiederaufnahme durch das Muttertier überwacht. Der Prozess lässt sich mitunter durch den sogenannten Kitz-Fiep provozieren.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass bereits wenige Minuten nach dem Absuchen wieder Kitze durch die Muttertiere in die Flächen verbracht werden.
Die Mäharbeiten sollten daher unmittelbar nach Absuchen der Fläche beginnen.

Miteinander!

Nur als starkes Team, das Hand in Hand arbeitet, kann die Suche nach Jungwild durchgeführt und somit dieser wesentliche Beitrag zum Schutze der Wildtiere erbracht werden!


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